Aktuelle Presseinformationen zur Dichtigkeitsprüfung






Hier wollen wir einige Beispiel aus der Presse aufnehmen, um Ihnen zu zeigen wie sich "findige" Handwerkerfirmen dem Thema "Dichtigkeitsprüfungen von Hausanschüssen und Kanälen" annehmen.

"Es klang so billig: Ein Mann klingelte bei Erich Greul an der Tür und versprach eine Untersuchung der Abwasserleitungen für nur 49 Euro. Das Ergebnis: Eine Sanierung sei fällig. Erich Greul ließ sanieren und erhielt eine Rechnung über 5331 Euro.

Leo Ungerechts ist Gutachter der Handwerkskammer. Er soll für uns überprüfen, ob der Preis gerechtfertigt war. Doch Rentner Erich Greul bekam kein Videoband, keine Aufzeichnungen und keinen Bericht darüber, was an einzelnen Schäden vorlag.

Pauschal und ohne Nachweis

Einen Tag lang werkelten Handwerker in Greuls Keller. Was sie getan haben, bleibt unklar. Selbst der Gutachter der Handwerkskammer versteht die Rechnung nicht. Es wurde pauschal abgerechnet, nicht angegeben, wie viele Meter Kanal saniert wurden. Auch einen Nachweis, dass der Kanal nun dicht ist, erhielt der Rentner nicht.

Die Kanaluntersuchung für 49 Euro - ein Lockangebot. Um schwer überprüfbare Arbeiten teuer verkaufen zu können. Kein Einzelfall. Vielen älteren Menschen erging es wie Erich Greuel.

Gezielt auf ältere Menschen

Wir wollen wissen, wer hinter dieser Masche steckt und treffen einen Mann, der zehn Wochen lang für die Kanal-Firma arbeitete. "Mein Job war, dass ich von Tür zu Tür gehe und Termine besorgt habe bei Hauseigentümern für eine Kanalprüfung", sagt er und behauptet, seine ehemalige Firma habe es gezielt auf ältere Menschen abgesehen.

Der ehemalige Mitarbeiter steht seiner alten Firma kritisch gegenüber: "Mir ist aufgefallen das diese Firma extrem überhöhte Preise hatte und nicht das verkauft wurde, was man im Endeffekt dem Kunden versprochen hat." Und weiter: "Es ist eine reine Abzockermethode. [...] Weil auch Kanäle, die in Ordnung sind, schlecht gemacht werden."


Quelle und weitere Informationen auf der Seite der ZDF Reporter